Der Frauenchor Dachsenhausen auf der Bühne im Luisenpark in der Bundesgartenschau Mannheim. Foto: A. Schumacher

Der Frauenchor Dachsenhausen auf der Bundesgartenschau

Anfang September reiste der Frauenchor Dachsenhausen nach Mannheim und gab ein Konzert unter dem Motto Gottes Schöpfung – die Natur und die Menschen.

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Auf Initiative von Chorleiter Winfried Kahl bewarb sich der Frauenchor Dachsenhausen um einen Auftritt bei der Bundesgartenschau. Die Organisatoren in Mannheim gaben ihre Zusage für ein einstündiges Konzert am 3. September unter dem Motto ‚Gottes Schöpfung – die Natur und die Menschen.‘

Zum Einsingen trafen sich die Chormitglieder pünktlich auf der Seebühne im Luisenpark, der zum BUGA-Gelände gehört. Das Einsingen ist wichtig, um die Stimmbänder zu lockern, eine Stellprobe zu machen und sich an die Akustik zu gewöhnen.

Dann konnte es endlich losgehen. Die Vorsitzende Sandra Gonglach begrüßte das Publikum und stellte den Chor kurz vor. Wo die Heimat des Frauenchors ist, wusste das Publikum nach dem ‚Loreleylied‘ und dem Stück ‚Bei uns im Taunus‘ dann noch etwas genauer. Mit ‚Freu dich über jede Stunde‘ ging der Chor dann auf Gottes Schöpfung ein, denn weiter heißt es im Text: ‚Freu dich, dass die Sonne aufgeht und auch, dass der Regen fällt…‘.

Der Jahreslauf beginnt mit dem Frühling, auf den die Sängerinnen mit ‚Tiritomba‘ und ‚Hörst du den Vogelsang‘ eingingen, um dann mit dem schwedischen Volkslied ‚Sommarpsalm‘ in die nächste Jahreszeit zu führen. Der größte Part des Konzerts war aber den Menschen gewidmet. Obwohl in dem Lied ‚Ein Schmetterling steckt auch in dir‘ noch ein Stückchen Sommer steckt, geht es aber in erster Linie um einen Menschen, der von Selbstzweifeln geplagt ist. Es folgte ‚In Gottes Hand leg‘ ich mein ganzes Leben‘ und ‚Silayan‘ – Blick auf das Leben -, ein Lied, das von den Philippinen stammt.

Sandra Gonglach präsentierte den nächsten Block mit modernerem Repertoire. Es ging weiter mit ‚Nessaja – Ich wollte nie erwachsen sein‘ aus dem Musical Tabaluga von Peter Maffay, gefolgt von ‚Ich will spüren, dass mein Leben lebt‘, auch bekannt unter dem Titel ‚Gabriellas Sång‘, aus dem schwedischen Film ‚Wie im Himmel‘. Udo Jürgens hat schon vor vielen Jahren erkannt, dass unsere Erde sich sehr verändern würde und komponierte das Stück ‚Ihr von morgen‘, in dem er sich mit den zukünftigen Generationen auseinandersetzt. Aus dem Film Herr der Ringe folgte ‚May It Be‘, das einzige Lied, das der Chor in englischer Sprache sang, und das man mit dem deutschen Titel ‚Glaube, und du wirst deinen Weg finden‘ überschreiben könnte.

Der Frauenchor verabschiedete sich mit dem ‚Alt-Irischen Reisesegen‘ und dem immer wieder gern gehörten afrikanischen ‚Yakanaka vhangeri‘, in dem Winfried Kahl einen Solopart hat. Das Publikum forderte mit Standing Ovations und langanhaltendem Applaus eine Zugabe, die sehr gerne gegeben wurde. Nach den Schlussworten von Sandra Gonglach und Winfried Kahl sang der Chor noch ‚Zünd‘ ein Licht für dich an‘ und überreichte damit jeder Person im Publikum symbolisch eine Kerze, die nur für sie brennt und sie auf dem weiteren Weg begleiten soll.

Zum Abschluss des Tages blieb den Aktiven noch die Zeit, sich auf dem Gelände umzuschauen und Inspirationen für den eigenen Garten zu holen. Wer bis jetzt noch nicht dort war, dem sei ein Besuch der Bundesgartenschau sehr empfohlen. Für die Choraktiven war dieser Tag in Mannheim ein weiteres Highlight in der Chorgeschichte.

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