Kategorienarchiv: Veranstaltungen

Veranstaltungsberichte oder -ankündigungen

Adventskonzert sorgt für Freudentränen

Weihnachtsfreude bei den Bewohnern des Agaplesion Sophienstift ist die Motivation der Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim, die in diesem Jahr zum wiederholten Male am 3. Advent ein kleines Weihnachtskonzert aufführte. In diesem Jahr waren der Frauen- und der Gemischte Chor unter der Leitung von Thomas Adelberger vor Ort, die ein breites Spektrum von Advents- und Weihnachtsliedern zu Gehör brachten. Vom „Lied der ersten Heiligen Nacht“ von den Bahamas, über „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Film „Drei Hasselnüsse für Aschenbrödel“, „Weihnachtszeit“ und „In Dulce Jubilo“ bis zu dem Gospel „Geh ruf es von den Bergen“ führten die Sängerinnen und Sänger auf. Und natürlich wurde auch gemeinsam gesungen: „Macht hoch die Tür“, „O Du Fröhlich“ und auf Wunsch einer Bewohnerin „Stille Nacht“ erfreuten die Besucher. Für das Sophienstift dankte Anna Bielicz-Böhmer den Sängerinnen und Sängern dafür, dass sie ihre kostbare Adventszeit opferten, um den Bewohnern ein Lächeln und Tränen der Freude zu entlocken.

Hänsel und Gretel die berühmte Märchenoper nach Engelbert Humperdinck in einer Bearbeitung für Kinder- und Jugendchor

„Hänsel und Gretel“ gehört zweifelsfrei zu den beliebtesten musikalischen Märchen und hat schon Generationen von Kindern und Jugendlichen die Welt der Oper erschlossen. Das Stück, das Bühnenbild, die Musik, der Gesang … alles passt hier zusammen:
Ein allen vertrautes Märchen, in welchem uns bekannte und auch sehr eingängige Melodien begegnen werden – Ohrwürmer sind garantiert!
Die Singschule Koblenz setzt diese Märchenoper erstmals von Kindern für Kinder in Szene. Fast alle Chöre der Singschule sind involviert: Auf der Bühne als Solistin oder Solist oder als Stimme im Chor, aber auch hinter der Bühne bei der Beleuchtung, als Kulissenschieber oder als Kostüm- und Bühnenbildnerin.
Zu dieser einmaligen Aufführung sind insbesondere Schülerinnen und Schüler als Klassengemeinschaft eingeladen. Dank zahlreicher Sponsoren erhalten sie Karten für lediglich 3 Euro; Erwachsene zahlen 5 Euro. Die Aufführungslänge beträgt ca. 60 Min.

Nach der Aufführung können sich die Gäste über die Arbeit der Singschule, ihre Chöre und Projekte, Chormeisterschaften, Stimmbildung, u.v.m. rund um die Chormusik mit Kindern und Jugendlichen erkundigen. Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch!

Karten gibt es direkt bei der Singschule Koblenz oder an der Abendkassen ab 18 Uhr.

Requiem in d-moll mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Der Jugendkammerchor der Singschule Koblenz feiert mit der Aufführung des Requiems in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der Basilika St. Kastor in Koblenz das 10-jährige Bestehen des Vereins. Unterstützt wird der Chor dabei vom Vokalensemble der Liebfrauenkirche Koblenz und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, die schon seit vielen Jahren immer wieder gemeinsame Projekte mit den Chören der Singschule machen. Die Aufführung des Mozart-Requiems ist gleichwohl eine besondere Herausforderung für den Jugendkammerchor, denn in Levins Fassung steht der vierstimmige Vokalsatz zentral im Vordergrund. Besonders deutlich wird dies in der anspruchsvollen „Amen Fuge“, der verlängerten „Hosanna-Fuge“ und der erweiterten Klanghebung im „Sanctus“.

Karten für nummerierte Plätze gibt es ab sofort direkt bei der Singschule und über Ticket Regional. Abendkasse ab 17 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr.

Die FROHE STUNDE lädt ein – Open-Air Matinee

Am 25. August veranstalten wir eine Spezial-Ausgabe unserer Konzertreihe “Die FROHE STUNDE lädt ein“. Als Gäste dürfen wir einige benachbarte Chöre der Region begrüßen, mit denen wir in den letzten Jahren bereits tolle Konzertabende erlebt haben. Es erwartet Sie ein Mix aller Chorgattungen: Die Mimos, der Frauenchor aus Staffel, der MGV “Frohsinn” Elz und seine Untergruppierung die U40, der gemischten Chor LAUDATE aus Oberneisen sowie der Kirchenchor “Cäcilia” Dreikirchen. Darüber hinaus werden wir natürlich selbst ein paar Stücke aus unserem aktuellen Repertoire zu Gehör bringen. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr und findet unter freiem Himmel auf dem schönen Vorplatz unseres Bürgerhauses in Weroth statt. Der Eintritt ist frei! Für einfache Speisen, Getränke und später auch Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Also kommen Sie uns in Weroth besuchen und genießen Sie ein außergewöhnliches Chorerlebnis in einer entspannten Atmosphäre. Wir und unsere musikalischen Gäste würden uns über eine große Zuhörerschaft freuen.

Weitere Informationen und eine kurze Vorstellung aller teilnehmenden Chöre sind zu finden unter www.frohe-stunde-weroth.de/openair2019

Flammender Appell für den Frieden

BAD KREUZNACH (16. Juni 2019). Natürlich geht von den Choristen des Abends keine Gefahr aus. Aber wie sie da zum Takt der Trommel im Gleichschritt durchaus hörbar auf die Bühne zumarschieren – das hat schon etwas Bedrohliches. Was der 1944 geborene englische Komponist Karl Jenkins durchaus beabsichtigt: Mit „The Armed Man – A Mass for Peace“ hat er ein ergreifendes und atmosphärisch dichtes Oratorium geschrieben, das der Konzertchor Capriccio mit Projektsängern sowie Studierenden der Universität Saarbrücken und dem Orchester Camerata Risonanza jetzt in der Pauluskirche aufführte.

(Foto: Kristina Schäfer)

Das Werk setzt ein deutliches Zeichen gegen den Krieg und für ein friedliches Miteinander unter den Nationen. Entstanden war die Musik vor dem Hintergrund des Kosovokonflikts. Zwei vernichtende Weltkriege und Atombombenabwürfe hatte die Welt zuvor erleben müssen. Gelernt hat sie daraus scheinbar wenig, blättert man die Zeitungen der Gegenwart auf oder führt sich die Bilder von waffenstarrenden Militäraufmärschen beispielsweise in Russland vor Augen.

Daher war das Konzert in der Pauluskirche auch ein flammender Appell, den alle Mitwirkenden mutig vortrugen. Dazu gehörte auch, dass nach dem Einmarsch und Eröffnungschor „L’homme armé“ (Der bewaffnete Mann) auf Arabisch der islamische Gebetsruf „Allahu akbar“ (Gott ist groß) erklang, vorgetragen von dem aus Syrien stammenden Monir Hamo. Dies in einer Kirche zu tun hatte die Verantwortlichen zuvor lange beschäftigt; das Durchringen zur Werktreue ist löblich und bewundernswert zugleich.

Bedrohlich geht es weiter: Dirigent Helmut Freitag lässt die tiefen Streicher eine besonders düstere Szenerie zeichnen, der Chor intoniert zusammen mit den Solistinnen Birgit Ensminger-Busse und Antonia Busse das „Kyrie eleison“, was einem durch Mark und Bein geht. Karl Jenkins hat mit seinem „The Armed Man“ ein stilistisch tiefes Werk geschaffen, das auch Momente des Musiktheaters beinhaltet. So rüstet man sich klangvoll zur Schlacht, erbittet für den Sieg gar Gottes Segen – die Bezüge zur Aktualität religiöser Auseinandersetzung sind beklemmend. Dass der Schauspieler Willy Praml die ins Messordinarium hinein montierten Gedichtvertonungen zuvor mit eindringlichem Vortrag übersetzt, verleiht der Aufführung zusätzlich Kontur.

(Foto-Collage: Karl-Heinz Günther)

Es kommt zur grausamen Schlacht, die Jenkins den Chor mit Gebrüll, Stöhnen, Ausrufen und Schmerzensschreien darstellen lässt. So etwas kann übertrieben und leicht peinlich wirken – hier fesselt es einen in seiner Eindringlichkeit. Die Stille im Anschluss ist fast mit den Händen greifbar – eine gespenstische Stimmung, die durch die weiteren Texte noch verdichtet wird: Berührend der Vortrag der Solistinnen, die in mit „Zornige Flammen“ mit Tenor Daniel Reupke an Hiroshima erinnern, grausam das über 2.500 Jahre alte Gedicht über „lebende Fackeln“ und dann verheißungsvoll das modulationsreiche „Agnus Dei“, tröstend das Cellosolo im „Benedictus“.

Den Musikern des Abends gelingt eine stimmige, sich selbst deutende und daher überzeugende und packende Interpretation. Rhythmisch mitreißend erklingt zum Schluss der Mahnruf, dass Frieden besser ist als ewig neue Konflikte zu schüren. Und der a cappella vorgetragene Schlusschoral („Gott wird abwischen alle Tränen“) fühlt sich an wie eine tröstende Umarmung. Nach dem letzten Ton ist es lange still, bevor sich das Publikum applaudierend von den Kirchenbänken erhebt. Zu Gast war der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Dr. Denis Alt – man hätte sich auch die Mächtigen der Welt und Religionsführer dort gewünscht.

(Text: Jan-Geert Wolff )

Eine weitere Aufführung von „The Armed Man“ wird es am 1. September 2019, 18.00 Uhr in St.  Stefan, Mainz geben. Diese Aufführung soll an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 80 Jahren erinnern. Tickets im Vorverkauf über Ticket Regional oder an der Abendkasse.

(Foto: Kristina Schäfer)

FROHE STUNDE gewinnt Gold in Salzburg

Männerchor aus Weroth erfolgreich bei internationalem Chorwettbewerb

Bei der 2. Ausgabe des „Salzburg International Choral Celebration And Competition“ feierten die insgesamt 39 Sänger mit Ihrem Chorleiter Dr. Jens Röth am Fronleichnamswochenende einen der größten Erfolge Ihrer Vereinsgeschichte. Der Einladung des Chores, bei dem „Projekt Salzburg“ mit einzusteigen, waren insgesamt sieben Sangesfreunde aus der heimischen Männerchorszene gefolgt und hatten sich gemeinsam mit den etatmäßigen Chormitgliedern intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Mit „Bonjour, mon coeur“ von Orlando di Lasso, „Ubi Caritas“ von Ola Gjeilo und „My Soul`s Been Anchored in the Lord“ in einem Arrangement von Moses Hogan erarbeitete man ein Programm, das dem internationalen Anspruch in jeder Hinsicht gerecht werden sollte. Es fand schließlich im großen Saal des Mozarteums in Salzburg nicht nur den ungeteilten Beifall der 25 mitgereisten Fans, Frauen und Freundinnen und des Publikums aus aller Herren Länder, sondern auch der internationalen Jury. Die Juroren Philip Copeland (USA) Jürgen Faßbender (Deutschland) Gabor Hollerung (Ungarn), Klemens Vereno (Österreich) und Wolfgang Ziegler (Österreich) bewerteten den Vortrag der FROHEN STUNDE mit insgesamt 22,97 Punkten, wobei in der Einzelbewertung sogar einmal 28 von 30 möglichen Punkten vergeben wurden. Damit verbunden war der Gewinn eines Golddiploms des Level III und der Kategoriesieg, den sich die FROHE STUNDE mit dem punktgleichen MGV „Concordia“ Gunzenbach teilte. Beide Männerchöre stellten nach dem Urteil der Beteiligten unter Beweis, dass sich auch ein leistungsorientiert arbeitender Männerchor im Wettbewerb mit der vermeintlich übermächtigen Konkurrenz der gemischten Chöre und Ensembles nicht verstecken muss.

Das vierte Golddiplom und die höchste Punktzahl im insgesamt sechsten internationalen Wettbewerb, den die FROHE STUNDE seit 2005 besucht hatte, boten selbstverständlich genügend Anlass zu feiern. Bei einem kleinen Empfang der Ortsgemeinde im heimischen Bürgerhaus klang mit dem Dank von Lisa Weimer in Stellvertretung des Ortsbürgermeisters eine Fahrt aus, bei der die FROHE STUNDE nicht nur Preise, sondern auch wieder viele neue Freunde gewinnen konnte.

Weitere Bilder, Videos und ein ausführlicher Bericht der Reise demnächst unter www.frohe-stunde-weroth.de.

Foto von der Preisverleiehung. 1. Reihe stehend von links nach rechts: Johannes Hannappel (FROHE STUNDE), Chorleiter Dr. Jens Röth, Piroska Horvath (Direktorin des Veranstalters Meeting Music) und Hans-Georg Jung (FROHE STUNDE)

Der Chor auf der Bühne des Mozarteums während seines Wettbewerb-Auftritts.

Konzert der Polyphonics

Die Chorgemeinschaft Alemannia Sponsheim e.V. lud ein zum Konzert am 13.04.2019 in Grolsheim. Geplant wurde das Konzert ursprünglich in Gensingen, der Blitzeinschlag im Kirchturm während der Generalprobe macht dem Verein jedoch einen Strich zu die Rechnung.

Die vollbesetzte Kirche wurde gleich zu Beginn in den Bann der insgesamt 15 Sängerinnen und Sänger gezogen, als sie pünktlich in die Kirche einzogen. 
Die Polyphonics (gem., erw. Chor, 11 Sänger/Innen) und die Tender Voices (Jugendchor,  4 Sängerinnen, zw. 12-13 Jahren) stellten unter Beweis, dass Chöre nicht mehr so verstaubt sind, wie man meist annimmt. Ruth Pfeiffer, Chorleiterin und 1. Vorsitzende des Vereins, begrüßte das Publikum und führt durchs Programm, auf dem ausschließlich Lieder standen, die den Sängern Spaß machen. Pfeiffer erklärte, dass der Chor großen Wert auf einen hohen Spaßfaktor lege, der Titel des Konzertes sei deshalb passend dazu gewählt worden.
Besonders stimmungsvoll wurde es, als der Chor ein afrikanisches Lied anstimmte und zwei Trommler einstiegen und den Chor begleiteten. Fasziniert waren die Zuhörer auch vom Jugendchor, der erst seit einem halben Jahr existiert. Die vier Damen hatten sich anspruchsvolle, zweistimmige Lieder ausgewählt, die sie gefühlvoll vortrugen. Gemeinsam mit den Polyphonics durften sie „Seite an Seite“ singen, sowie ein weiteres afrikanischen Lied begleitet von den Männern an den Trommeln. 
Der Spaß und die Leidenschaft stand den Choristen ins Gesicht geschrieben und übertrug sich aufs Publikum. 
Nachdem die Chorleiterin sich bei Eva Schicklinski für die Begleitung am Klavier bedankte, kündigte sie an, dass der Chor am 7. Mai 2019 zu einer offenen Chorprobe einlade.
Anschließend sangen die Polyphonics gemeinsam mit den Tender Voices das Lied „Viva la Vida“ von Coldplay. Das Publikum war restlos begeistert, so dass der Chor doch noch „Don´t stop believin´“ als Zugabe singen musste. 
Das Konzert wurde mit dem Ausmarsch des Chores beendet, der vor verschlossener Kirchentür laut jubelte. 

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