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Chorprojekt 2020 – GEMEINSAM

Chorkunst 2020: Gemeinsam. Ein Chorprojekt.

‚Chorkunst 2020: Gemeinsam‘ ist ein überregionales Musikprojekt für Sänger und Sängerinnen, die die Magie des gemeinsamen Singens lieben und Lust haben, dabei viel Neues auszuprobieren.
Geleitet werden die Wochenendworkshops von dem im Westerwald lebenden Musikerpaar Katrin Waldraff und Peter Moldovany.
„Wir haben schon mit Sängern und Musikern aus vielen Gegenden der Welt musiziert. Diese Begegnungen sind immer bereichernd und befruchtend. Für dieses Projekt wünschen wir uns Menschen aus vielen Gegenden Deutschlands. Aber auch eine Holländerin ist bereits angemeldet und eine Sängerin aus Griechenland überlegt, ob sie es schafft, dabei zu sein. Denn ein Projekt, das über drei Wochenenden ausgelegt ist, wird nicht mal eben zugesagt, das braucht schon Planung.“
Die Musik für das Chorprojekt hat der Komponist und Klavierspieler Sven A.P. Moldovany geschrieben. „Mich beschäftigt besonders der Mensch und sein Bezug zur Welt, zur Natur, zu seinen Gefühlen. Vor allem in letzter Zeit sind dabei einige Chorstücke entstanden, die sich für dieses Projekt anbieten.“ Der Fokus des Projekts wird darauf liegen, die Musik spielerisch und experimentell zu füllen, indem man das eigentliche Instrument stimmt: die Menschen. Und das geht GEMEINSAM ganz großartig!
Die Ausschreibung wendet sich an Sänger und Sängerinnen die recht stimmsicher sind, ihre Stimmen selbständig vorüben können und offen sind für neue Arbeitsweisen. „Es ist wichtig, die Zeit zu nutzen. Wer die Noten schon kann, ist freier, damit zu spielen“, sagt Katrin Waldraff, Stimmbildnerin und Dirigentin von fünf Chören hier im Westerwald. „Zudem proben wir an verschiedenen locations in der Eifel und im Westerwald. Das sind sehr schöne Orte, deren Eigenarten mit in die Musik fließen werden. Da besteht eine Wechselwirkung.“
Wer sich genauer informieren möchte findet weitere Details auf der Website www.innenland.com und kann sich von dort auch mit den Organisatoren in Verbindung setzen. „Es geht hier nicht um technische Höchstleistungen, sondern um ein konzentriertes musikalisches und menschliches Miteinander, das der Musik eine besondere innere Qualität verschafft.“
Die Anmeldephase läuft. Mitte Februar werden die ersten ÜbeAudios verschickt, und im Mai ist das erste Kennenlernwochenende.
„Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte. Schreiben Sie uns!“

‚Coro Crescendo‘ kann auch leise

Hargesheim, 22. Dezember 2019: Sängerinnen und Sänger beschenken sich und ihr Publikum zum Abschluss des Jubiläumsjahrs mit einem Weihnachtskonzert.

Zum 100. Geburtstag des MGV „Frohsinn“ 1893 Roxheim im Jahr 1993 trafen sich ehemalige, den Kinderschuhen entwachsene Mitglieder des Kinderchores zu einem „einmaligen“ Jubiläumsauftritt – die Geburtsstunde des ‚Coro Crescendo‘. Ein Jahr später wurde der gemischte Chor als dauerhafte weitere Abteilung – neben den Kinder- und Jugendchören – des MGV „Frohsinn“ Roxheim angemeldet. Unter seinem Chorleiter Jürgen Frank erarbeiteten die Choristen in wenigen Jahren den Titel „Meisterchor“ und erneuerten diesen Titel bisher zweimal.

Grund genug, den 25. Geburtstag in 2019 ausgiebig zu feiern! Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres hatte der Chor am 4. Adventssonntag in die kath. Kirche St. Bernhard nach Hargesheim eingeladen. Mehr als 400 Zuhörer kamen – und ließen sich durch das vielseitige Programm auf Weihnachten einstimmen. Die selten aufgeführte Weihnachtsmotette „In Natali Domini“ von Josef Antonín Sehling (1710 – 1756) bildete den strahlenden Mittelpunkt des Konzerts: Ein Instrumental-Ensemble, bestehend aus einem Streichquartett (die Schwestern Viola, Clara und Adela Evers mit Johanna Reitze) und zwei Trompeten (Anna Domann-Schmitt und Tom Blakely), Sopran- und Alt-Solistinnen (Birgit Ensminger-Busse und ihre Tochter Antonia Busse) sowie der Chor schilderten die Geburt Christi, die Ergriffenheit der Hirten und die Freude der Engel. Einfach schön!

Natürlich durfte auch „Tollite hostias“, der Schluss-Satz aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns, nicht fehlen – ohne das es nach dem Empfinden des Dirigenten Jürgen Frank kein Weihnachtsfest geben kann. Ganz nebenbei konnte dabei der ‚Coro Crescendo‘ auch seinem Namen alle Ehre machen und das finale Crescendo ordentlich anschwellen lassen.

Dennoch gab es auch sehr feine, leise Momente: „Stille Nacht“ nach dem Satz von Ben Parry oder das als Zugabe gegebene „Leise rieselt der Schnee“, arrangiert von Carsten Gerlitz zeigten, wie sensibel der Chor mit den dynamischen Weisungen seines Leiters umzugehen versteht.

Die beiden Solistinnen setzten Glanzhäubchen: Das Giulio Caccini zugeschriebene „Ave Maria“ als selten zu hörendes Duett von Sopran und Mezzosopran ließ die Stimmen von Mutter und Tochter verschmelzen. In „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber lieferte der Chor das Fundament für die beiden Solostimmen, einfühlsam und präzise am Piano begleitet von Sun Young Kang-Mäder.

„Warum denn einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ war wohl der Beweggrund des Komponisten Heinrich Kaminski (1886 – 1946), sich der alten Melodie von „Maria durch ein Dornwald ging“ anzunehmen. Eine meisterliche und selten gehörte Komposition – die allerdings dem Chor auch das letzte abverlangt.

Dem Publikum muss es wohl gefallen haben – schlossen die Sängerinnen und Sänger jedenfalls aus dem frenetischen Applaus.

 (Text: cc, Foto: Reiner Seiwert)

Weihnachtskonzert „In Natali Domini“

Adventskonzert sorgt für Freudentränen

Weihnachtsfreude bei den Bewohnern des Agaplesion Sophienstift ist die Motivation der Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim, die in diesem Jahr zum wiederholten Male am 3. Advent ein kleines Weihnachtskonzert aufführte. In diesem Jahr waren der Frauen- und der Gemischte Chor unter der Leitung von Thomas Adelberger vor Ort, die ein breites Spektrum von Advents- und Weihnachtsliedern zu Gehör brachten. Vom „Lied der ersten Heiligen Nacht“ von den Bahamas, über „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Film „Drei Hasselnüsse für Aschenbrödel“, „Weihnachtszeit“ und „In Dulce Jubilo“ bis zu dem Gospel „Geh ruf es von den Bergen“ führten die Sängerinnen und Sänger auf. Und natürlich wurde auch gemeinsam gesungen: „Macht hoch die Tür“, „O Du Fröhlich“ und auf Wunsch einer Bewohnerin „Stille Nacht“ erfreuten die Besucher. Für das Sophienstift dankte Anna Bielicz-Böhmer den Sängerinnen und Sängern dafür, dass sie ihre kostbare Adventszeit opferten, um den Bewohnern ein Lächeln und Tränen der Freude zu entlocken.

URAL KOSAKEN CHOR & DOROTHEE LOTSCH Lieder der russischen Seele – Erinnerungen an Alexandra

SONNTAG 9. FEBRUAR 16:00 UHR
Bürgerhaus Sensweiler
Hochwaldstr. 1
unter Mitwirkung vom:
„Gemischter Chor Sensweiler“
Leitung: Elena Fillmann
Kartenpreise:
Vorverkauf: € 18,- + VVK-Geb. / Tageskasse: € 23,-

„Kunst, und die Musik besonders, ist die ausdrucksvollste Sprache, die jedes Volk versteht; es ist die dauerhafteste Brücke, die die Nationen verbindet.“ (Andrej Scholuch, 1963)
„Lieder der russischen Seele – Erinnerungen an Alexandra“ – genau 96 Jahre nach der Gründung durch Andrej Scholuch präsentiert der Ural Kosaken Chor auf seiner aktuellen Tournee mit traditionellen Liedern aus dem früheren Russland auch eine musikalische Hommage an Alexandra (1942-1969). Mit der Stimme der Sängerin Dorothee Lotsch erklingen Lieder der leider viel zu früh verstorbenen Chansonsängerin wie „Sehnsucht“ oder „Erstes Morgenrot“ gemeinsam mit den Ural Kosaken in einer Weise, die alle Zuhörer an das Original erinnern wird.
Die Auftritte der Ural Kosaken sind auch bei vielen örtlichen Chören zum festen Bestandteil geworden: alle 2 Jahre Wiederholungskonzerte – natürlich mit aktualisiertem Programm – sind keine Seltenheit. Die Popularität des Ensembles mit seinen außergewöhnlichen Stimmen ist ungebrochen. Beim Konzert „Lieder der russischen Seele – Erinnerungen an Alexandra“ in Sensweiler erhält der UKC neben Dorothee Lotsch auch Unterstützung vom „Gemischter Chor Sensweiler e.V.“ Ein stimmgewaltiges Gemeinschaftskonzert mit unvergessenen Liedern!

Weihnachtssingen in der Kirche von Sensweiler

Gemischter Chor Sensweiler

Der gemischte Chor Sensweiler lädt herzlichst zu seinem alljährlichen Weihnachtssingen ein. Am Sonntag, dem 22. Dezember, um 16:00 Uhr will der Gemischte Chor Sensweiler, unter der Leitung von Elena Fillmann, in der Kirche auf die kommenden Weihnachtstage einstimmen. Abseits vom Weihnachtstrubel bieten die Mitwirkenden eine kleine Auszeit an, um sich gemeinsam mit den Besuchern auf die wahre Botschaft dieses Festes zu besinnen.

Beginn ist um 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Gemischte Chor Sensweiler freut sich auf viele Gäste.

Konzert gegen das Vergessen

Musikalische Vision von Krieg und Frieden

Anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges und zum zehnjährigen Jubiläum des ersten Läutens der neuen Glocken von St. Stephan fand in der Mainzer Kirche ein Friedenskonzert statt. Auf dem Programm stand „The Armed Man“ von Karl Jenkins.

Es war ein eindrucksvolles Bild, das sich dem Publikum am 1. September in St. Stephan bot. Rund 130 Sängerinnen und Sänger sowie Musizierende hatten sich im Chor der Kirche formiert, um Karl Jenkins‘ „The Armed Man – A Mass for Peace“ aufzuführen. Der vorangegangene Einmarsch des Chores zum rhythmischen Klang einer Trommel und die wechselnde Beleuchtung des Innenraumes machten das Konzert zu einer Inszenierung. Das Aufführungsdatum war wohl gewählt: Auf den Tag genau vor 80 Jahren begann mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende 60 Millionen Tote, zerstörte Städte und traumatisierte Menschen standen. So war das Konzert als ein Projekt gegen das Vergessen konzipiert.

Über viele Wochen hatte Chordirektorin Birgit Ensminger-Busse das Werk mit dem Chor Capriccio einstudiert. Sie übernahm, zusammen mit ihrer Tochter Antonia Busse, auch die Solopartie. Der Konzertchor und die Musiker des Orchesters Camerata Risonanza standen unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Freitag.
Vor dem eigentlichen Konzert begrüßte Stefan Schäfer, Pfarrer von St. Stephan, die rund 600 Besucher, unter ihnen Bundesministerin Julia Klöckner und Oberbürgermeister Michael Ebling. Schäfer erinnerte auch an das Wirken seines Vorgängers im Amt, Monsignore Klaus Mayer. „Ihm ist es wesentlich zu verdanken, dass diese Kirche nach dem Bombenhagel als die Gebetsstätte des Friedens wieder auferstanden ist“. Schäfer ging auch auf die Spende des Mainzer Technologiekonzerns Schott ein, die die Anschaffung von drei neuen Glocken ermöglichte.

Diesen Aspekt betonte auch der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Dr. Frank Heinricht, in seinem Grußwort. Er bezeichnete das gesellschaftliche Engagement von Schott als Teil der Firmenphilosophie, und „was könnte nachhaltiger sein, als eine Investition in Glocken, die, wie wir alle hoffen, noch in Jahrzehnten, vielleicht sogar in Jahrhunderten ihren Dienst versehen“.
Der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Dr. Denis Alt hob in seinem Grußwort hervor, dass der Krieg die Heimstätten des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens in Mainz und in vielen anderen Städten weitgehend zerstört hatte. „Nicht zerstört wurden die Hoffnungen der Überlebenden auf Frieden und Versöhnung. Dies zeigt sich besonders in den Fenstern von Marc Chagall“.

Der Waliser Karl Jenkins, Jahrgang 1944, hat sein Werk unter dem Eindruck des Krieges im Kosovo 1998/99 geschrieben, bei dem nicht zuletzt religiöse Konflikte zwischen Muslimen und Christen eine große Rolle spielten. Musikalisch führt das Werk den Spannungsbogen von der Verherrlichung des Krieges über die Tragödie der Zerstörung zur Vernichtung hin, wie sie im Einsatz der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki gipfelten. Die Zuhörer konnten musikalische Rückgriffe auf das Mittelalter, die Kompositionstechniken der Renaissance, aber auch die Klangfarben der Moderne erkennen. Hineingestreut hat der Komponist auch den Gebetsruf des Muezzins. Unerwartet erklang im zweiten Stück von der Empore des Westchors „Allahu akbar“. Erst gegen Ende der Friedensmesse entwickelte sich aus dem Chaos und dem fassungslosen Anschauen die sanfte a-capella-Verheißung, wonach Gott alle Tränen abwischen werde. Speziell im leisen Finale klagen sie prophetisch: „Läutet hinaus die tausend vergangenen Kriege, läutet ein tausend Jahre Frieden“. Spätestens mit dem Einsetzen des Geläuts der Glocken von St. Stephan erreichte das Konzert einen emotionalen Höhepunkt, der noch lange bei den Konzertbesuchern nachhallte.

(Text: Jürgen Breier, mit freundlicher Genehmigung des Verlags Bonewitz, Bodenheim. Fotos: Alex Sell)

Das Singende Land soll leben

Erinnern Sie sich noch? Da gab es doch eine Intenet-Plattform. Seit 2015 besteht sie, wird aber nur sehr sporadisch genutzt.

Und dabei ist es ganz einfach, dort eigene Veranstaltungstermine zu hinterlegen, über gelaufene Events zu berichten und damit sichtbarer zu werden. Und damit vielleicht Mitglieder zu werben?!

Unter der Rubrik „Häufige Fragen“ finden Sie die Anleitung zu Erstellung eines Beitrags.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftstelle de Chorverbandes RLP.

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