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Hänsel und Gretel die berühmte Märchenoper nach Engelbert Humperdinck in einer Bearbeitung für Kinder- und Jugendchor

„Hänsel und Gretel“ gehört zweifelsfrei zu den beliebtesten musikalischen Märchen und hat schon Generationen von Kindern und Jugendlichen die Welt der Oper erschlossen. Das Stück, das Bühnenbild, die Musik, der Gesang … alles passt hier zusammen:
Ein allen vertrautes Märchen, in welchem uns bekannte und auch sehr eingängige Melodien begegnen werden – Ohrwürmer sind garantiert!
Die Singschule Koblenz setzt diese Märchenoper erstmals von Kindern für Kinder in Szene. Fast alle Chöre der Singschule sind involviert: Auf der Bühne als Solistin oder Solist oder als Stimme im Chor, aber auch hinter der Bühne bei der Beleuchtung, als Kulissenschieber oder als Kostüm- und Bühnenbildnerin.
Zu dieser einmaligen Aufführung sind insbesondere Schülerinnen und Schüler als Klassengemeinschaft eingeladen. Dank zahlreicher Sponsoren erhalten sie Karten für lediglich 3 Euro; Erwachsene zahlen 5 Euro. Die Aufführungslänge beträgt ca. 60 Min.

Nach der Aufführung können sich die Gäste über die Arbeit der Singschule, ihre Chöre und Projekte, Chormeisterschaften, Stimmbildung, u.v.m. rund um die Chormusik mit Kindern und Jugendlichen erkundigen. Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch!

Karten gibt es direkt bei der Singschule Koblenz oder an der Abendkassen ab 18 Uhr.

Requiem in d-moll mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Der Jugendkammerchor der Singschule Koblenz feiert mit der Aufführung des Requiems in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart in der Basilika St. Kastor in Koblenz das 10-jährige Bestehen des Vereins. Unterstützt wird der Chor dabei vom Vokalensemble der Liebfrauenkirche Koblenz und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, die schon seit vielen Jahren immer wieder gemeinsame Projekte mit den Chören der Singschule machen. Die Aufführung des Mozart-Requiems ist gleichwohl eine besondere Herausforderung für den Jugendkammerchor, denn in Levins Fassung steht der vierstimmige Vokalsatz zentral im Vordergrund. Besonders deutlich wird dies in der anspruchsvollen „Amen Fuge“, der verlängerten „Hosanna-Fuge“ und der erweiterten Klanghebung im „Sanctus“.

Karten für nummerierte Plätze gibt es ab sofort direkt bei der Singschule und über Ticket Regional. Abendkasse ab 17 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr.

Weibersommer – Open air mit Cantara Albig

 

Weibersommer

Openair mit Cantara Albig

Am Samstag, den 7. September veranstaltet der Frauenchor Cantara anlässlich der Albiger Kerb ein Open Air auf der Bürgerwiese in Albig. Unter dem Motto „Weibersommer“ erklingen frische und freche Lieder aus dem Repertoire des Meisterchores. Dazu wird die Landschreiberin Roswitha Wünsche-Heiden passende Geschichten vortragen. Es soll ein leichter und beschwingter Abend werden, der nach dem Konzert in eine Party übergeht. Für das leibliche Wohl sorgen die Albiger Landjugend und der Dorfverein Bermersheim mit Pizza und  „Schwimmbadwertscher“.

Karten zum Preis von 10 Euro (Kinder 5 Euro) gibt es beim Weingut Köster-Wolf, Tel.: 06731 / 2538, und an der Abendkasse. Kartenvorbestellungen per mail an info@cantara-frauenchor.de

Flammender Appell für den Frieden

BAD KREUZNACH (16. Juni 2019). Natürlich geht von den Choristen des Abends keine Gefahr aus. Aber wie sie da zum Takt der Trommel im Gleichschritt durchaus hörbar auf die Bühne zumarschieren – das hat schon etwas Bedrohliches. Was der 1944 geborene englische Komponist Karl Jenkins durchaus beabsichtigt: Mit „The Armed Man – A Mass for Peace“ hat er ein ergreifendes und atmosphärisch dichtes Oratorium geschrieben, das der Konzertchor Capriccio mit Projektsängern sowie Studierenden der Universität Saarbrücken und dem Orchester Camerata Risonanza jetzt in der Pauluskirche aufführte.

(Foto: Kristina Schäfer)

Das Werk setzt ein deutliches Zeichen gegen den Krieg und für ein friedliches Miteinander unter den Nationen. Entstanden war die Musik vor dem Hintergrund des Kosovokonflikts. Zwei vernichtende Weltkriege und Atombombenabwürfe hatte die Welt zuvor erleben müssen. Gelernt hat sie daraus scheinbar wenig, blättert man die Zeitungen der Gegenwart auf oder führt sich die Bilder von waffenstarrenden Militäraufmärschen beispielsweise in Russland vor Augen.

Daher war das Konzert in der Pauluskirche auch ein flammender Appell, den alle Mitwirkenden mutig vortrugen. Dazu gehörte auch, dass nach dem Einmarsch und Eröffnungschor „L’homme armé“ (Der bewaffnete Mann) auf Arabisch der islamische Gebetsruf „Allahu akbar“ (Gott ist groß) erklang, vorgetragen von dem aus Syrien stammenden Monir Hamo. Dies in einer Kirche zu tun hatte die Verantwortlichen zuvor lange beschäftigt; das Durchringen zur Werktreue ist löblich und bewundernswert zugleich.

Bedrohlich geht es weiter: Dirigent Helmut Freitag lässt die tiefen Streicher eine besonders düstere Szenerie zeichnen, der Chor intoniert zusammen mit den Solistinnen Birgit Ensminger-Busse und Antonia Busse das „Kyrie eleison“, was einem durch Mark und Bein geht. Karl Jenkins hat mit seinem „The Armed Man“ ein stilistisch tiefes Werk geschaffen, das auch Momente des Musiktheaters beinhaltet. So rüstet man sich klangvoll zur Schlacht, erbittet für den Sieg gar Gottes Segen – die Bezüge zur Aktualität religiöser Auseinandersetzung sind beklemmend. Dass der Schauspieler Willy Praml die ins Messordinarium hinein montierten Gedichtvertonungen zuvor mit eindringlichem Vortrag übersetzt, verleiht der Aufführung zusätzlich Kontur.

(Foto-Collage: Karl-Heinz Günther)

Es kommt zur grausamen Schlacht, die Jenkins den Chor mit Gebrüll, Stöhnen, Ausrufen und Schmerzensschreien darstellen lässt. So etwas kann übertrieben und leicht peinlich wirken – hier fesselt es einen in seiner Eindringlichkeit. Die Stille im Anschluss ist fast mit den Händen greifbar – eine gespenstische Stimmung, die durch die weiteren Texte noch verdichtet wird: Berührend der Vortrag der Solistinnen, die in mit „Zornige Flammen“ mit Tenor Daniel Reupke an Hiroshima erinnern, grausam das über 2.500 Jahre alte Gedicht über „lebende Fackeln“ und dann verheißungsvoll das modulationsreiche „Agnus Dei“, tröstend das Cellosolo im „Benedictus“.

Den Musikern des Abends gelingt eine stimmige, sich selbst deutende und daher überzeugende und packende Interpretation. Rhythmisch mitreißend erklingt zum Schluss der Mahnruf, dass Frieden besser ist als ewig neue Konflikte zu schüren. Und der a cappella vorgetragene Schlusschoral („Gott wird abwischen alle Tränen“) fühlt sich an wie eine tröstende Umarmung. Nach dem letzten Ton ist es lange still, bevor sich das Publikum applaudierend von den Kirchenbänken erhebt. Zu Gast war der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Dr. Denis Alt – man hätte sich auch die Mächtigen der Welt und Religionsführer dort gewünscht.

(Text: Jan-Geert Wolff )

Eine weitere Aufführung von „The Armed Man“ wird es am 1. September 2019, 18.00 Uhr in St.  Stefan, Mainz geben. Diese Aufführung soll an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 80 Jahren erinnern. Tickets im Vorverkauf über Ticket Regional oder an der Abendkasse.

(Foto: Kristina Schäfer)

Ergebnisse des CANDORO-Leistungssingens – Samstag, 18. Mai 2019

Hier finden Sie die Ergebnisse des CANDORO-Leistungssigens in Worms
Veranstaltungstag: Samstag, 18. Mai 2019

Stufe Name des Chores Note A Punkte A Note B Punkte B Note C Punkte C Note D Punkte D
1 MGV „Eintracht“ Niederselters 1 21,33 2 19,33 2 20,00
2 MGV „Zufriedenheit“ Kausen 1 21,00 2 19,00 1 22,00 2 18,67
3 Quartett Sine nomine 2 19,67 1 22,00 2 20,67 1 21,67
1 Gemischter Chor La Musica Herold 2 17,00 2 18,33 2 18,00
2 GV Eintracht 1877 Dorndorf e.V 2 20,00 1 22,00 1 21,33 1 22,00
2 Chorgemeinschaft Cäcilia-St. Katharina Niedererbach e.V. 1 21,00 2 19,67 1 21,00 2 19,33
3 Quartettverein Concordia Reinsfeld 1 21,67 2 19,67 2 20,00 1 21,67
3 Happy Voices – Mixed Allegro Singers Müschenbach 1 21,33 1 22,67 1 23,00 1 21,67
3 MGV „Lyra“ Wehlen 1906 e.V. 1 21,00 2 18,67 1 21,33 1 22,00
2 MGV „Eintracht“ Niederselters 2 18,67 1 21,00 1 21,00 2 18,67
2 tonARt Schwabenheim / Saulheim – Meisterchor 1 23,00 1 21,33 1 22,67 1 22,00
3 Gemischter Chor „Freundschaft“ Elgendorf 1 21,00 2 17,00 1 21,00 2 19,33
3 Frauenchor Fachingen 1 22,33 1 22,67 1 22,67 1 23,00

Allle Chöre haben ihr Ziel erreicht.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Chor „TONinTON“ Cochem

 

Der Chor „TON in TON e. V.“ besteht seit Juni 2016 und ging aus dem Chor „Young Voices“ hervor.

Seit Beginn an ist es unsere Intention, diesen Chor für neue Sängerinnen  zu öffnen und zu vergrößern, damit wir in Zukunft in jeder Gesangsstimme stabil und zahlreich besetzt sind und wir dadurch an Klang, Qualität und Volumen gewinnen. Seit unserer Neugründung ist die Anzahl der fest angemeldeten Sängerinnen bereits von 12 auf 28 angestiegen. Sie kommen nicht nur aus Cochem, sondern auch z. B. aus Lieg, Mesenich, Pünderich, Mayen, Senheim und Nehren.

Unser erstes Konzert als TON in TON e. V.  fand  am 02. April 2017 im Kapuzinerkloster Cochem statt. Wir wurden mit über 200 Konzertgästen und viel positiver Resonanz belohnt, was uns als Chor unglaublich bestärkt und allen Sängerinnen weiteren Aufschwung gegeben hat. So macht Singen Spaß.

Interessierte haben die Möglichkeit, unverbindlich und kostenfrei an 4 Chorproben teilzunehmen. Chorerfahrung ist zwar von Vorteil, aber nicht Bedingung. Wichtig ist, dass Sie Freude am Singen haben und neugierig sind, Neues auszuprobieren.

Wenn Sie noch Fragen haben, unsere Vorsitzende, Bernadette Friderichs, beantwortet sie gerne.
Kontakt: info@tonintoncochem.de  – Website: www.tonintoncochem.de

Chorprobe ist jeden Montag, ab 20.00 Uhr
(außer in den Schulferien)
Ort: 56812 Cochem, Martin von Cochem-Gymnasium/Schloßbergforum

 

Text: M. Schuler, Foto: Frederic Eiden

 

Auf den Spuren der Kirchengeschichte in Horchheim – Winterwanderung bei der Horchheimer Chorgemeinschaft

Null Grad und trockenes Wetter am letzten Freitag des Jahres 2018 waren die optimalen Voraussetzungen für die Winterwanderung der Horchheimer Chorgemeinschaft. Unter der Führung von Ernst Holzmann, Schatzmeister der Horchheimer Sänger, ging es für die Gruppe auf einen Spaziergang entlang der drei Horchheimer Kirchen, über den Friedhof und durch die Weinberge zum Feldkappelchen. Viele interessante Fakten aus der Geschichte der Bauten, und auch über solche die es heute nicht mehr gibt, wie die Horchheimer Synagoge in der Oberen Hauptstraße, konnte Holzmann den Teilnehmern vermitteln. Erstaunen löste auch die vorgetragene Umrechnung der Baukosten der katholischen Kirche im Jahr 1910 auf heutige Maßstäbe und die  damaligen Preise im Verhältnis zum Lohn der Horchheimer aus.

Wandergruppe mit Ernst Holzmann (Ganz rechts)

Zurück auf dem Horchheimer Marktplatz gab es für die Wanderfreunde zur äußerlichen Erwärmung eine brennende Feuerschale, um die sich die Besucher gruppierten. Für innerliche Wärme sorgten die fleißigen Helfer des Vereins mit Kartoffelsuppe, Glühwein und Waffeln.

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