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Frauenchor in Saulheim sucht neue Chorleitung!

Der Frauenchor Liederkranz 1978 Saulheim (mehrfacher Meisterchor des Chorverband Rheinland-Pfalz) sucht zusammen mit dem Kirchenchor Udenheim eine neue Chorleitung.
Der Frauenchor sowie der Kirchenchor umfassen 23 Sängerinnen.
Erwünscht wird, aufgrund des hohen Altersdurchschnitts, gerne die deutschsprachige Chorliteratur.
Der Probentag in Saulheim liegt z.Zt. auf Mittwoch 18.00 Uhr und der in Udenheim auf 20.00 Uhr.
Interessierte Chorleiter/-innen melden sich bitte unter folgender Email-Adresse: Info@singakademie-saulheim.de

Die Corona-Pandemie betrifft auch die Geschäftsstelle



Aufgrund des Coronavirus und der damit verbundenen gesetzlichen Bestimmungen der Regierung haben auch wir Maßnahmen treffen müssen. Deshalb bleibt die Geschäftsstelle in Neuwied zunächst bis zum Ende der Osterferien geschlossen, der Publikumsverkehr ist nicht mehr möglich.

Unsere Mitarbeiterinnen werden von zuhause arbeiten, soweit das möglich ist.
Aus diesem Grund ist jedoch die telefonische Erreichbarkeit deutlich eingeschränkt. Wir möchten Sie bitten, dass Sie Ihr Anliegen entweder als Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen (Telefon: 02622 9789480) oder uns eine E-Mail (geschaeftsstelle@cv-rlp.de) schicken. Wir werden uns dann kurzfristig mit Ihnen in Verbindung setzen.

Uns ist bewusst, dass dies tiefe Einschnitte sind, aber wir hoffen auf Ihr Verständnis in dieser für uns alle schwierigen Situation.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie sowie den Mitgliedern Ihres Chorvereins, dass Sie alle gesund bleiben!

Ihr Team vom Chorverband Rheinland-Pfalz



Zur Corona-Pandemie – Wichtige Informationen für Chöre und Chorleiter

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Alltag erreicht. Aufgrund der aktuellen Entwicklung sind selbstverständlich auch unsere Chorvereine, Vorstände und Chorleiter nun stark betroffen.

Vorweg: Die Situation ist kein Grund zur Panik oder Hysterie, aber so ernstzunehmen, dass alles getan werden muss, eine Ausbreitung einzudämmen. Hierbei geht es vor allem darum, dass jeder sich nicht nur der Verantwortung für seine eigene Gesundheit und die seiner Familie bewusst sein muss, sondern auch seiner Verantwortung für die gesamte Gesellschaft.

Aus dieser Verantwortung heraus hat das Präsidium des Chorverbandes sämtliche Veranstaltungen für das Jahr 2020 (betroffen sind hiervon insbesondere das CANDORO-Leistungssingen sowie das Festival Let’s Sing/ahcappella/Folklore) abgesagt. Der für den 28. März 2020 vorgesehene Chorverbandstag wurde zunächst auf September 2020 verschoben.

Der Chorverband steht eindeutig hinter den von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Diese Maßnahmen werden – das sollte inzwischen jedem klar sein – nicht aus hysterischen Motiven getroffen, sondern aus Verantwortung. Daher wünschen wir uns von unseren Mitgliedern, den Mitgliedsvereinen/-verbänden und Funktionären, insbesondere in den sozialen Netzwerken von Extremen Abstand zu nehmen und sowohl Hysterisierung als auch Verharmlosung zu vermeiden. Beides wird der Situation nicht gerecht. Dies gilt auch für die Verbreitung von „Fake News“. Verantwortungsbewusstsein ist gefragt!

Von uns als Landes-Chorverband erwarten unsere Mitgliedsvereine zu Recht Informationen über den Umgang mit der Situation im Hinblick auf Veranstaltungen und Chorproben.

Chorproben

Nach aktueller Gesetzeslage sind die Chorproben ab Mittwoch, 18.03.2020 bis auf weiteres auszusetzen.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

Veranstaltungen

Durch den Erlass der Landesregierung Rheinland-Pfalz sind Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen untersagt. Davon dürften sämtliche Konzertveranstaltungen betroffen sein. Aktuelle Informationen der Landesregierung zur Corona-Krise finden Sie hier. Auch für den Fall, dass eine geplante Veranstaltung unter dieser Grenze liegt, gilt auch hier unsere Empfehlung analog zu den Chorproben.

Das RKI hat eine Checkliste zur Risikoabschätzung für Veranstaltungen herausgegeben. Diese finden Sie hier. Anhand dieser Liste können Vereine ihre Veranstaltung bewerten. Ansprechpartner vor Ort ist das jeweilige Gesundheitsamt. Dieses kann Veranstaltungen absagen. Vor der Absage zentraler Veranstaltung empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Gesundheitsamt.
ACHTUNG! Es gelten grundsätzlich – ungeachtet der Checkliste und der Empfehlungen des RKI – an erster Stelle die Regelungen des Bundeslandes, Kommunen und Gesundheitsämter!

Chorleiterhonorare

Es hat verständlicherweise vermehrt Anfragen sowohl von Chören als auch von Chorleitern*innen gegeben, wie im Falle von Proben- und Auftrittsabsagen bezüglich der Honorarzahlungen verfahren werden soll.
Dies hängt sowohl von den konkreten Beschäftigungsverhältnissen als auch von den individuellen vertraglichen Regelungen ab.
Da der überweigende Teil der Chorleiter*innen freiberuflich tätig ist, kann eine Einstellung der Honorarzahlung zu einer existentiellen Bedrohung führen.
Ungeachtet formaljuristischer Feinheiten: Eine Situation wie die aktuelle kann eine immense Belastungsprobe für das für die gemeinsame und in der Regel langfristig angelegt Zusammenarbeit notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Chor und Chorleiter*in werden, wenn es den Beteiligten nicht gelingt, eine adäquate gemeinsame Lösung zu finden und stattdessen gegenseitig auf formal möglicherweise begründeten Maximalforderungen bestanden wird. Denn keine der Vertragsparteien hat sich diese Situation gewünscht.
Daher empfehlen wir, zumindest die Probenhonorare weiterzuzahlen und gemeinsam für einen späteren Zeitpunkt Kompensationsmöglichkeiten zu suchen (etwa durch Probentage/Intensivproben).

Beim Deutschen Orchesterverband gibt es einen Leitfaden für freischaffende Künstler, der sich auch mit Honorarfragen befasst.

Finanzielle Folgen/Notfallfonds/Umfrage des Deutschen Musikrates

Der Deutsche Kulturrat fordert einen Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler vor dem Hintergrund der finanziellen Folgen der Krise für Kulturveranstalter.
Um diese Forderung angemessen untermauern zu können, hat der Deutsche Musikrat eine Umfrage initiiert.
Wir bitten alle betroffenen Chorvereine und Chorleiter*innen darum, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.
Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Allgemeine Informationen

Aktuelle Informationen zur Risikolage und empfohlenen Maßnahmen veröffentlicht laufend das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite. Diese finden Sie hier.

Informationen der Landesregierung Rheinland-Pfalz zur Corona-Krise finden Sie hier.

Gelungenes Konzert in Sensweiler

Dirigent Vladimir Koslovskyy animiert das Publikum zum Mitsingen

Unter dem Motto „Lieder der russischen Seele – Erinnerungen an Alexandra“ präsentierten die Ural Kosaken gemeinsam mit Frau Dorothee Lotsch und dem Gemischten Chor Sensweiler eine musikalische Reise in das letzte Jahrhundert mit Liedern und traditionellen Volksweisen aus Russland als Hommage an die unvergessene Chansonsängerin (1942-1969)!

Am Sonntag, dem 9. Februar, konnte Brigitte Stenzhorn vom Gemischten Chor Sensweiler 210 Gäste im Bürgerhaus begrüßt. Zur Eröffnung sang der Chor „Sehnsucht nach Frieden“ unter der musikalischen Leitung von Elena Fillmann.

Im direkten Anschluss gaben die Ural Kosaken stimmgewaltig und unnachahmlich ihre Gesangsstücke zum Besten. Der Kosaken Chor und Dorothee Lotsch sangen in unterschiedlicher Besetzung russische und ukrainische Volksweisen, Werke russischer Klassiker sowie Lieder aus dem Repertoire von Alexandra, wie zum Beispiel: Am großen Strom; Sehnsucht „Das Lied der Taiga“; Schwarze Augen; Mein Kind, schlaf ein; Those were the days und Mein Freund, der Baum. Nachdem die Ural Kosaken Chor Hymne verklungen war sangen Solistin, Kosaken Chor und gemischter Chore zum Abschluss sehr gefühlvoll „Erstes Morgenrot“. Als Zugabe folgte das weitbekannte „Kalinka“. Als dann der Dirigent Vladimir Koslovskyy beim „Guten Abend, gute Nacht“ das Publikum zum Mitsingen animierte bebte der Saal. Das von der Veranstaltung faszinierte Publikum dankte den Sängerinnen und Sängern mit langanhaltendem Applaus für das gelungene Konzert.

Syrische Kinder zu Gast bei der Chorgruppe Druidenstein

Das vorweihnachtliche Konzert der Chorgruppe Druidenstein in Kirchen bot 2019 einen besonderen Höhepunkt! Zu Gast waren über 20 syrische Kinder, die zwei Lieder aus ihrer Heimat vorstellten. Die Chorgruppe Druidenstein wollte damit einen kleinen Schritt in Richtung Integration tun. Leider finden sich in ihren Chören immer noch kaum Menschen aus anderen Herkunftsländern. Bei den Zuhörern- darunter auch viele syrische Eltern und Geschwister- löste der Gast- Auftritt große Begeisterung aus. Bleibt nun zu hoffen, dass der ein oder die andere den Weg zu den DruidenKids, Teenitus oder den TonARtisten der Chorgruppe findet.

Die Chorgruppe Druidenstein will sich in Zukunft weiterhin um die Integration von Menschen verschiedener Herkunftsländer und Kulturen bemühen.

Die Kinder und Jugendlichen hatten eigens für diesen Auftritt mit ihrer Lehrerin zwei Lieder aus ihrer Heimat einstudiert. Normalerweise singen sie nicht zusammen, sondern lernen die syrische Schrift im Unterricht.

Chorprojekt 2020 – GEMEINSAM

Chorkunst 2020: Gemeinsam. Ein Chorprojekt.

‚Chorkunst 2020: Gemeinsam‘ ist ein überregionales Musikprojekt für Sänger und Sängerinnen, die die Magie des gemeinsamen Singens lieben und Lust haben, dabei viel Neues auszuprobieren.
Geleitet werden die Wochenendworkshops von dem im Westerwald lebenden Musikerpaar Katrin Waldraff und Peter Moldovany.
„Wir haben schon mit Sängern und Musikern aus vielen Gegenden der Welt musiziert. Diese Begegnungen sind immer bereichernd und befruchtend. Für dieses Projekt wünschen wir uns Menschen aus vielen Gegenden Deutschlands. Aber auch eine Holländerin ist bereits angemeldet und eine Sängerin aus Griechenland überlegt, ob sie es schafft, dabei zu sein. Denn ein Projekt, das über drei Wochenenden ausgelegt ist, wird nicht mal eben zugesagt, das braucht schon Planung.“
Die Musik für das Chorprojekt hat der Komponist und Klavierspieler Sven A.P. Moldovany geschrieben. „Mich beschäftigt besonders der Mensch und sein Bezug zur Welt, zur Natur, zu seinen Gefühlen. Vor allem in letzter Zeit sind dabei einige Chorstücke entstanden, die sich für dieses Projekt anbieten.“ Der Fokus des Projekts wird darauf liegen, die Musik spielerisch und experimentell zu füllen, indem man das eigentliche Instrument stimmt: die Menschen. Und das geht GEMEINSAM ganz großartig!
Die Ausschreibung wendet sich an Sänger und Sängerinnen die recht stimmsicher sind, ihre Stimmen selbständig vorüben können und offen sind für neue Arbeitsweisen. „Es ist wichtig, die Zeit zu nutzen. Wer die Noten schon kann, ist freier, damit zu spielen“, sagt Katrin Waldraff, Stimmbildnerin und Dirigentin von fünf Chören hier im Westerwald. „Zudem proben wir an verschiedenen locations in der Eifel und im Westerwald. Das sind sehr schöne Orte, deren Eigenarten mit in die Musik fließen werden. Da besteht eine Wechselwirkung.“
Wer sich genauer informieren möchte findet weitere Details auf der Website www.innenland.com und kann sich von dort auch mit den Organisatoren in Verbindung setzen. „Es geht hier nicht um technische Höchstleistungen, sondern um ein konzentriertes musikalisches und menschliches Miteinander, das der Musik eine besondere innere Qualität verschafft.“
Die Anmeldephase läuft. Mitte Februar werden die ersten ÜbeAudios verschickt, und im Mai ist das erste Kennenlernwochenende.
„Wir freuen uns über jeden, der mitmachen möchte. Schreiben Sie uns!“

‚Coro Crescendo‘ kann auch leise

Hargesheim, 22. Dezember 2019: Sängerinnen und Sänger beschenken sich und ihr Publikum zum Abschluss des Jubiläumsjahrs mit einem Weihnachtskonzert.

Zum 100. Geburtstag des MGV „Frohsinn“ 1893 Roxheim im Jahr 1993 trafen sich ehemalige, den Kinderschuhen entwachsene Mitglieder des Kinderchores zu einem „einmaligen“ Jubiläumsauftritt – die Geburtsstunde des ‚Coro Crescendo‘. Ein Jahr später wurde der gemischte Chor als dauerhafte weitere Abteilung – neben den Kinder- und Jugendchören – des MGV „Frohsinn“ Roxheim angemeldet. Unter seinem Chorleiter Jürgen Frank erarbeiteten die Choristen in wenigen Jahren den Titel „Meisterchor“ und erneuerten diesen Titel bisher zweimal.

Grund genug, den 25. Geburtstag in 2019 ausgiebig zu feiern! Als krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres hatte der Chor am 4. Adventssonntag in die kath. Kirche St. Bernhard nach Hargesheim eingeladen. Mehr als 400 Zuhörer kamen – und ließen sich durch das vielseitige Programm auf Weihnachten einstimmen. Die selten aufgeführte Weihnachtsmotette „In Natali Domini“ von Josef Antonín Sehling (1710 – 1756) bildete den strahlenden Mittelpunkt des Konzerts: Ein Instrumental-Ensemble, bestehend aus einem Streichquartett (die Schwestern Viola, Clara und Adela Evers mit Johanna Reitze) und zwei Trompeten (Anna Domann-Schmitt und Tom Blakely), Sopran- und Alt-Solistinnen (Birgit Ensminger-Busse und ihre Tochter Antonia Busse) sowie der Chor schilderten die Geburt Christi, die Ergriffenheit der Hirten und die Freude der Engel. Einfach schön!

Natürlich durfte auch „Tollite hostias“, der Schluss-Satz aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns, nicht fehlen – ohne das es nach dem Empfinden des Dirigenten Jürgen Frank kein Weihnachtsfest geben kann. Ganz nebenbei konnte dabei der ‚Coro Crescendo‘ auch seinem Namen alle Ehre machen und das finale Crescendo ordentlich anschwellen lassen.

Dennoch gab es auch sehr feine, leise Momente: „Stille Nacht“ nach dem Satz von Ben Parry oder das als Zugabe gegebene „Leise rieselt der Schnee“, arrangiert von Carsten Gerlitz zeigten, wie sensibel der Chor mit den dynamischen Weisungen seines Leiters umzugehen versteht.

Die beiden Solistinnen setzten Glanzhäubchen: Das Giulio Caccini zugeschriebene „Ave Maria“ als selten zu hörendes Duett von Sopran und Mezzosopran ließ die Stimmen von Mutter und Tochter verschmelzen. In „Pie Jesu“ von Andrew Lloyd Webber lieferte der Chor das Fundament für die beiden Solostimmen, einfühlsam und präzise am Piano begleitet von Sun Young Kang-Mäder.

„Warum denn einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ war wohl der Beweggrund des Komponisten Heinrich Kaminski (1886 – 1946), sich der alten Melodie von „Maria durch ein Dornwald ging“ anzunehmen. Eine meisterliche und selten gehörte Komposition – die allerdings dem Chor auch das letzte abverlangt.

Dem Publikum muss es wohl gefallen haben – schlossen die Sängerinnen und Sänger jedenfalls aus dem frenetischen Applaus.

 (Text: cc, Foto: Reiner Seiwert)

Weihnachtskonzert „In Natali Domini“

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