Tobias Hellmann

Informationen zum Autor

Name: Tobias Hellmann
Angemeldet seit: 18. September 2015

Biografie

Tobias Hellmann ist Vizepräsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, Verbandschorleiter des Kreis-Chorverbandes Altenkirchen und übernimmt für den KCV Altenkirchen kommissarisch die Pressearbeit.

Aktuelle Beiträge

  1. „Chor-Coaching“ – bis 28. Februar 2017 beantragen! — 4. Januar 2017
  2. Sonntagschor sucht Sängerinnen und Sänger mit Herz! — 13. Juni 2016
  3. Den Weg gemeinsam gehen! — 23. März 2016
  4. Tolles Abschlusskonzert nach Pop- und Gospelworkshop! — 2. November 2015

Liste der Autorenbeiträge

„Chor-Coaching“ – bis 28. Februar 2017 beantragen!

Die Chor-Coachings sind ein elementarer Bestandteil des Bildungsangebotes des Chorverbandes und sollen gezielt der Aus– und Weiterbildung der Sängerinnen und Sänger, aber auch der Chorleiterinnen und Chorleiter dienen. Die Chöre können nach ihrem Ermessen und an die individuellen Chorbedürfnisse angepasste Coachings planen, beantragen und durchführen.

Das Coaching steht allen Mitgliedschören offen. Diese können pro Jahr Förderung für mindestens 3 bis maximal 12 Stunden Coaching beantragen. Ein Anspruch auf die Förderung des vollen, beantragten Stundenumfangs besteht jedoch nicht. Ob das Coaching in den wöchtenlichen Chorproben oder an Probenwochenenden stattfindet, spielt für die Bewilligung keine Rolle.

Die Dozenten für die Coachings sind aus der vom Chorverband zur Verfügung gestellten Dozentenliste auszuwählen. Sollte hier kein passender Dozent gefunden werden, kann der beantragende Chor nach Absprache mit den Coaching-Beauftragten des Musikrates einen Dozenten seiner Wahl bestimmen. Dies muss vor der Antragstellung erfolgen. Der eigene Chorleiter darf grundsätzlich nicht als Coach eingesetzt werden.

Gefördert werden die Coachings mit max. 50 EUR / Zeitstunde Bildungsarbeit, die von dem Dozenten aktiv begleitet wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt, welches dem Antrag beigefügt ist. Bei Fragen helfen Ihnen gerne die Coaching-Beauftragten Gerd Sackenheim (musikalisch-inhaltliche Fragen) und Tobias Hellmann (Fragen zur Antragstellung/Abrechnung) unter coaching@cv-rlp.de weiter.

Antragsfrist für das Jahr 2017 ist der 28. Februar 2017.

Download: Antrag und Richtlinien – Dozentenliste

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Sonntagschor sucht Sängerinnen und Sänger mit Herz!

Der SonntagsChor Rheinland-Pfalz ist der einzige WIRKLICH
LANDESWEITE Chor im Bundesland. Die Sängerinen und Sänger finden sich durchschnittlich alle sechs Wochen im Jahr zu Proben und Auftritten zusammen.

Im SonntagsChor zu singen ist anspruchsvoll – in jeder Hinsicht. Die Belohnung dafür: Eine einzigartige Chorgemeinschaft, semi-professionelle Rahmenbedingungen in allen Bereichen – vom Chormanagement bis zur Öffentlichkeitsarbeit, eine erstklassige Chorleitung, regelmäßige Stimmbildung und nicht zuletzt: grandiose Konzerte und Auftritte mit dem spürbar positiven Zuspruch des Publikums.

Der Chor ist für alle Musikstile und -richtungen offen. Die Sängerinnen und Sänger beherrschen sakral-romantische Werke ebenso wie poppig-rockig. Diese Art des „Soundswitches“ gehört zu den Besonderheiten des Chores.

Wenn Ihr musikalisch neue Herausforderungen sucht, freut sich Chormanager Werner Mattern auf Eure Anfragen.
Weiteres erfahrt Ihr unter diesem Link:
Wir suchen Sängerinnen und Sänger

SonntagsChor Rheinland-Pfalz

SonntagsChor Rheinland-Pfalz

 

 

 

 

 

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Den Weg gemeinsam gehen!

Eine neue zukunftsweisende Satzung, die Geschäftsordnung und vor allem das neue Leitbild standen im Mittelpunkt des Verbandstages in Fohren-Linden.

Mit „Fey oh!“ einem haitianischen Traditional, gefolgt von „Tage wie diese“ und „Die Gedanken sind frei“ eröffnete der mehrfache Meisterchor Gemischter Chor Fohren-Linden — der in diesem Jahr 2016 zudem seinen 130. Geburtstag feiert — unter der Leitung von Gerd Sackenheim einen Verbandstag, der von Einigkeit und Gemeinsamkeit geprägt war.

„Rückblickend war das Gestern eine gute Zeit, aber es ist Vergangenheit. Wenn wir uns im Gestern verlieren, haben wir keine Zukunft“, stellte der Präsident des Chorverbandes, Karl Wolff, fest und begrüßte die Delegierten der Kreis-Chorverbände sowie die Mitglieder des Verbandsvorstandes und des Musikausschusses. Ohne Mitgliedschöre gebe es keine Landes- und auch keine Kreis-Chorverbände. Der Chorverband müsse sich an die Gegebenheiten der Gegenwart vor allem der Zukunft anpassen und sich verändern. „Es muss einfach ‚Klick’ machen im Kopf, wir müssen uns neu orientieren. Wir sind Dienstleister für die Chöre und das muss auch deutlich werden. Heute wollen wir eine neue Satzung verabschieden, die zukunftsweisend für den Chorverband Rheinland-Pfalz ist“, so der Präsident weiter.

In seinem anschließenden Grußwort „outete“ sich auch der Landrat des Landkreises Birkenfeld, Dr. Matthias Schneider, als langjähriger Chorsänger. „Ich bin der festen Überzeugung, dass der Chorgesang in Rheinland-Pfalz eine starke, feste Stimme braucht. Deshalb sind Kreis-Chorverbände und der Landesverband unerlässlich“, führte er aus. „Wir befinden uns hier in Fohren-Linden im ‚Epizentrum der Meisterchöre‘“, zeigte sich Landrat Schneider stolz.
Peter Lang, der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder, drückte dies bei seiner anschließenden Begrüßung in konkreten Zahlen aus: „Von 14 Ortsgemeinden haben drei Gemeinden einen Meisterchor.“

„Wozu braucht man eigentlich einen Verband? Wofür ist der Verband da? Diese Fragen gilt es zu beantworten. Wir müssen hier deutlich offensiver werden.“ Präsident Wolff hob in seinem weiteren Jahresbericht hervor, dass man mit der Öffentlichkeitsarbeit auf bestem Wege sei. „Die Punkte der Öffentlichkeitsarbeit müssen konzentriert werden, so dass wir im Land und in den Kreisen nach außen mit einer Stimme sprechen und einheitlich auftreten.“

„Vielstimmig in der Sache – einstimmig im Motiv!“, lautet eine Kernaussage im neuen Leitbild des Chorverbandes. Dies wurde ebenso wie die neue Satzung und Geschäftsordnung von den Delegierten einstimmig verabschiedet. Präsident Wolff zollte der Arbeit der Arbeitsgruppe „Satzung“, der auch die beiden Vizepräsidenten Peter Balmes und Tobias Hellmann angehörten, höchste Anerkennung.

Aus der Verabschiedung und dem zeitnahen Inkrafttreten der neuen Satzung ergaben sich ad hoc drei Neuwahlen: Die Wahl eines zweiten stellvertretenden Verbandschorleiters wurde auf Antrag des Musikausschusses bis zum Ende der Wahlperiode ausgesetzt. Einzig Pressereferent Dieter Meyer wurde wegen der Aufgabenerweiterung und Neubezeichnung des Amtes als „Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien“ einstimmig von den Delegierten in seinem bisher als „Pressereferent“ ausgefüllten Amt bestätigt. Auch die Wahl eines dritten Kassenprüfers verlangte die neue Satzung. Zu Wilfrid Schäfer und Karl-Willi Harnischmacher wurde daher Thomas Göbel als dritte Person gewählt.

Unabhängig davon stand auch noch die Neuwahl eines Verbands-Schatzmeisters an. Hatte doch Schatzmeister Hans-Jürgen Konrad bereits im Jahr 2015 erklärt, dass er sein Amt nicht weiterführen werde. Da sich jedoch trotz Ausschreibung keine Person für dieses Amt fand, erklärte sich der Verbandsschatzmeister dazu bereit, die Geschäfte noch bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2018 fortzuführen.

Die nächste Zusammenkunft der Kreischorverbands-Delegierten (die sogenannte „Beiratssitzung“) wird in Form einer Arbeitstagung im September in Altenkirchen stattfinden. Am 5. November wird das Singen um das höchste Prädikat des Chorverbands „Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz“ in Wissen ausgetragen. Der Verbandstag 2017 wird vom Kreis-Chorverband Mainz organisiert.

„Es macht mir großen Spaß, Präsident des Landeverbandes zu sein“, so Karl Wolff. „Wir haben viel vor. Dazu gehört die Qualifizierung von Chorleitern. Hierzu laufen bereits seit längerem intensive und erfolgreiche Gespräche mit der Hochschule für Musik Mainz. Auch unsere musikalischen Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter in Kindergärten, Kindertagesstätten sowie für Lehrer in Grundschulen — Simuki und Musikus — wollen wir weiter forcieren und in die Öffentlichkeit tragen.“
Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat bei diesem Verbandstag nochmals die Weichen für die Zukunft gestellt und befindet sich auf allerbestem Wege.

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Tolles Abschlusskonzert nach Pop- und Gospelworkshop!

Wenn Menschen mit gleicher Leidenschaft zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, können Wunder wahr werden. Das Abschlusskonzert des Pop- und Gospelworkshops des Kreis-Chorverbandes war so ein magisches Gipfeltreffen, denn was die enthusiastischen Sänger innerhalb weniger Tage erarbeitet hatten, das konnte sich wahrhaftig hören und sehen lassen.

Unter der Regie der beiden Chorleiterinnen Birgit Keil und Kristin Knautz entwickelte sich ein atemberaubendes Programm, das das Publikum in der gut gefüllten Christuskirche in Altenkirchen von den Bänken riss und manche Überraschung bot. Los ging es mit fetzigen Gospels, die nicht der Traditionsschublade entnommen, sondern recht frisch komponiert worden waren: „A New Song“, „You will never Leave Me Alone“ und „Let’s praise The Lord“ kamen temperamentvoll und jugendlich daher. Das lag zum einen an den fantastischen Stimmen, die sich zusammengefunden hatten, zum anderen an der feurigen und nimmermüden Birgit Keil, die ihre Profession wahrlich mit Leidenschaft betreibt.

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Auch der zweite, dem Pop gewidmete Block hatte es in sich. Die zierliche, aber energiegeladene Chorleiterin Kristin Knautz hatte sich viel vorgenommen, und „Sweet Dreams“ bildete erst den vielversprechenden Anfang. Mit „Ich seh dich“ von MaybeBop, einem der angesagtesten deutschen Pop-A-cappella-Quartette, zeigten die Kursteilnehmer ihre sanfte Seite, bevor sich plötzlich ein „Regenschauer“ übers Publikum ergoss. Grandios, wie der Chor schnipsend, klatschend, stampfend und hüpfend ein Gewitter heraufziehen ließ und damit für willkommene Abkühlung vor dem legendären Toto-Song „Africa“ sorgte.

Die Beiträge der Workshop-Teilnehmer waren ja schon hohe und kaum zu toppende Kunst – zum Superevent wurde das Konzert dann durch die Unterstützung der drei Gastchöre.

„Canto al dente“ unter Michael Sauerwald steuerte mit Songs wie „So lang man Träume noch leben kann“ und „Auf uns“ zur Vollendung bei, während der Pop- und Gospelchor Rise-Up unter Birgit Keil die Kirche beben ließ. Nicht nur der Zulu-Song „Aya Ngena“ und der Sommerhit „Happy“ (tolles Solo: Heike Schlüter) gingen richtig in die Füße.
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Die heimlichen Stars aber waren die Damen von Encantada aus Bierdorf. Die selbstbewussten jungen Sängerinnen sorgten für große Augen, und es war wirklich hinreißend, wie das Chörchen unter KristinKnautz das „Lullaby of Broadway“, „Wenn du fliegst“, den „Kleinen grauen Falter“ und schließlich „Lean on Me“ performte. Abgerundet wurde die Show durch die feinfühlig aufspielenden Bands und die überwältigende Illumination. Dieser Abend machte die Westerwälder Chorszene um ein Vielfaches reicher.
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(Text: Julia Hilgeroth-Buchner, Rhein-Zeitung
Fotos: Corinna Simmerkuß, KCV Altenkirchen)